Hilfe für die Menschen in der Ukranie

Lkw mit über 15 Tonnen Hilfsgütern in die Ukraine gestartet
Hainichener stellen in nur 72 Stunden kompletten Sattelzug auf die Beine

Es ist geschafft! Am Dienstag erhielten Raminta und Thomas Kretschmann einen Hilferuf, direkt in die Ukraine Sachspenden zu liefern. 72 Stunden später ist ein beladener ukrainischer Lkw startbereit.

Nachdem die Helfer des Hainichener Vereins Communitas  am Donnerstag und auch Freitag den gesamten Tag über von den Bürgern Unmengen an Hilfsgütern erhielten und verpackten, wurde der Lkw am Freitagvormittag bis unters Dach beladen. Mehrere Firmen hatten dafür ihre Mitarbeiter freigestellt. Weitere Ehrenamtliche komplettierten das Team.

Verladen wurden neben unzähligen Kartons mit Kleidung, Matratzen, Kinderbetten, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Rollstühlen auch mehr als 1000 Pakete mit Windeln. Diese und auch die Lebensmittel wurden von Bürgern auf eigene Kosten in allen Geschäften der Region aufgekauft. "Einige unserer Unterstützer haben aus ihrer eigenen Tasche weit über 100 Euro an Einkaufswert ausgegeben. Zudem gingen bei uns Einzelspenden zwischen 10 bis hin zu 500 Euro ein", erklärt Communitas-Projektleiter Thomas Kretschmann tief bewegt.

Am Freitagabend startete der ukrainische Lkw-Fahrer Valeri mit mehr als 15 Tonnen Hilfsgütern Richtung Ukraine. Zuvor wurde er in Hainichen nochmal vollgetankt. "Wir hoffen, dass er Anfang der Woche in Ternopol östlich von Lviv (Lemberg) eintrifft. Vorn dort aus sollen die Hilfsgüter mit kleineren Fahrzeugen überall dort hin gebracht werden, wo sie am dringendsten benötigt werden", erklärt Projektleiter Thomas Kretschmann, der wie viele seiner Mitstreiter nun völlig erschöpft ist.

Doch bereits in der nächsten Woche geht es weiter. Am Mittwoch wird ein lang geplanter Lkw nach Litauen starten. Hier werden unter anderem Krankenbetten, Hygieneartikel, Rollstühle, Gehhilfen und andere Dinge für hilfsbedürftige Senioren in dem Baltischen Staat verladen. Danach soll es, wenn die Situation dies zulässt, sehr kurzfristig einen weiteren Hilfstransport in die Ukraine geben.

Spenden werden wochentags von 9-17 Uhr und samstags 9-11 Uhr im Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen. Aktuelle Informationen, das Spendenkonto und Bilder gibt es unter www.naturbrennstoffe.com/blog im Internet.

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